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Deutsche Illustrationen

 

Die erste Illustration zu „Rotkäppchen“ erschien 1822 in den Feenmärchen.

Feenmärchen/ für/ die Jugend/ von/ C. PERRAULT./ mit Kupfern/ Leipzig/ J. C. Hinrichs’sche Buchhandlung./ 1822.

 

 

Über den Kupferstecher ist nichts bekannt.

 

 

  

 

Ludwig Emil Grimm (1790-1863),  der Bruder von Jacob und Wilhelm Grimm, war Maler, Radierer und Kupferstecher. Für die zweite Auflage der Kinder- und Hausmärchen schuf er für jeden der beiden Bände ein Frontispiz: für Band 1 eine Illustration zu dem Märchen Brüderchen und Schwesterchen, für Band 2 ein Portrait der Märchenfrau Dorothea Viehmann.

1825 schuf Grimm dann 7 Kupferstiche für die Kleine Ausgabe zu folgenden Märchen:

Aschenputtel

Brüderchen und Schwesterchen (2 Varianten)

Dornröschen

Die Gänsemagd

Hänsel und Gretel

Marienkind

Rotkäppchen

Schneeweißchen und Rosenrot (Entwurf)

Sneewittchen

 

Nachdem die „Kleine Ausgabe“ der Kinder- und Hausmärchen erstmals 1825 mit Illustrationen des Grimm-Bruders Ludwig Emil Grimm erschien, hielt man diese Bilder für die folgenden Auflagen bei, bzw. verzichtete man völlig auf Illustrationen. Erst für die 9. Auflage von 1853 durfte ein neuer Illustrator die Grimms Märchen offiziell bebildern: Ludwig Pietsch (1824-1911).

 

 

 

Im gleichen Jahr erschien Ludwig Becksteins Märchenbuch in der 12. Auflage mit Holzschnitten von Ludwig Richter (1803-1884).

 

 

 

  

 

 

 

Die Ausgabe des Märchens mit dem Text von Gustav Holting enthält 16 kolorierte Holzstiche.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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